How to… Auf ein Jobangebot reagieren

Viele von euch haben sicherlich ein Profil in einem der zahlreichen Karrierenetzwerke oder bei einer der Onlinejobbörsen, wie beispielsweise Xing, Monster oder LinkedIn. Und vor allem werdet Ihr sicherlich auch schon mal die eine oder andere Anfrage von einem Recruiter bekommen haben: „Sind Sie aktuell auf der Suche nach einer neuen Herausforderung?“, „Haben Sie Interesse an folgender Stelle?“. So oder so ähnlich lauten viele Betreffzeilen der Anschreiben.

Einige von euch werden vielleicht sogar täglich ein oder zweimal angeschrieben (dies trifft vor allem Ingenieure und den IT Bereich). Natürlich ist dies eine sehr komfortabel Situation, wenn man auf Jobsuche ist und eigentlich gar nicht selber suchen muss, sondern gefunden wird. Allerdings ist nicht alles Gold was glänzt.

Viele der Anschreiben sind sehr allgemein gehalten, oftmals nicht einmal mit einer persönlichen Anrede. Manchmal werden sogar Stellen beworben, die es so in der Form gar nicht gibt. Wenn ihr eine Anfrage von einem Recruiter oder Headhunter im Posteingang habt, solltet ihr also vorerst selektieren. Ist die Anfrage interessant? Ist sie wirklich persönlich an mich gerichtet, oder ist sie Teil einer „Massenmail“? Ist es ein spannendes und für euch interessantes Unternehmen? Ihr müsst nicht unbedingt auf jede Nachricht antworten. Gerade eher allgemein gehaltene Anschreiben könnt ihr, wenn Sie für euch nicht interessant sein sollten, auch einfach mal ignorieren. Wenn euch das unangenehm sein sollte, reicht eine kurze Antwort mit dem Hinweis, dass ihr aktuell kein Interesse an der Stelle habt.

Wenn es sich um eine für euch interessante und passende Anfrage handelt, solltet ihr natürlich antworten. Bedankt euch für die Nachricht des Recruiters, geht kurz auf seine Fragen ein und bekundet euer Interesse an der bestimmten Stelle. Und für „Mutige“: Ruft einfach kurz an. Dann könnt ihr die Fragen des Recruiters telefonisch beantworten, ihr habt gleich mal einen persönlichen Kontakt und ihr bleibt somit vielleicht auch besser im Gedächtnis des Personalers hängen.

Bei der Rückmeldung gibt es keine besonderen Formvorschriften (wie z.B. in einer evtl. späteren Bewerbung) zu beachten. Seid einfach höflich, offen und freundlich. Das kommt immer gut an!

Sollte das Angebot des Recruiters, dass in eurem Postfach gelandet ist, zwar grundsätzlich interessant sein für euch, aber ihr habt gerade schon einen Arbeitsvertrag unterschrieben oder ihr seid noch nicht ganz mit dem Studium fertig oder die Stelle ist an einem für euch eher uninteressanten Standort, dann meldet euch dennoch kurz zurück. Erklärt euer Interesse an der Stelle und beschreibt kurz eure Situation (warum ihr gerade nicht auf das Angebot eingehen könnt) und schlagt vor, dass ihr dennoch in Kontakt bleiben könnt bzw. dass ihr euch ggf. wieder melden würdet, wenn ihr wieder aktiv auf der Suche nach einer neuen Herausforderung seid bzw. wenn sich beispielsweise euer Suchradius erweitern sollte. Ihr könnt den Recruiter natürlich auch bitten, nach einer bestimmten Zeit wieder auf euch zuzukommen. Dann müsst ihr euch schon mal keinen Reminder setzen.

Wenn ihr merkt, dass es sich um eine ehrliche und seriöse Anfrage handelt, dann solltet ihr die Chance, die sich dadurch bietet nicht ungenutzt lassen. Seid offen, nett und kontaktfreudig. Dadurch könnt ihr euer Karrierenetzwerk erweitern und vielleicht findet ihr auf diese Weise euren Traumjob. Oder besser gesagt: Vielleicht findet euer Traumjob ja euch.

Braucht ihr noch ein paar Tipps und Infos zu Profilen in Karrierenetzwerken? Dann klickt hier.

 

 

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