Die Tätigkeitsbeschreibung als Alternative

Tätigkeitsbeschreibung als Alternative

Eine Stellenbeschreibung dient als Vorlage

Ihr wollt euch bewerben, habt aber noch kein Arbeitszeugnis oder noch keinen schriftlichen Nachweis über eure letzte Tätigkeit? Oder wollt ihr euch neu orientieren und könnt kein Zwischenzeugnis beantragen, weil euer Arbeitgeber davon möglichst keinen Wind bekommen sollte?

Dann steht ihr vermutlich vor dem gleichen Problem wie viele andere Arbeitnehmer auch. Um eure Bewerbung und den Lebenslauf dennoch etwas aussagekräftiger und ausführlicher zu gestalten, bietet sich eine Tätigkeitsbeschreibung als Alternative zum Zwischen- oder Arbeitszeugnis an.

Die Tätigkeitsbeschreibung als Alternative zum (Zwischen)Zeugnis

Vorneweg möchten wir gleich anmerken, dass ein Zeugnis für den potentiellen neuen Arbeitgeber natürlich einen anderen Stellenwert und eine höhere Glaubwürdigkeit, als eine selbstformulierte Tätigkeitsbeschreibung, hat. (Vgl. Karrierebibel, Tätigkeitsbeschreibung: Tipps zum Aufbau)

Vielleicht fragt ihr euch jetzt, ob sich eine Tätigkeitsbeschreibung dann überhaupt noch lohnt. Schließlich könntet ihr eurer Fantasie als Bewerber hier freien Lauf lassen. Theoretisch ist das möglich, doch praktisch wäre es kontraproduktiv. Denn kommt es zum Vorstellungsgespräch oder gar zu einer Anstellung, wird das Unternehmen schnell merken ob eure Tätigkeitsbeschreibung mit euren Erfahrungen und Qualifikationen übereinstimmt. Das könnte dann sehr schnell sehr peinlich für euch werden…

Aufbau der Tätigkeitsbeschreibung

Beim Aufbau haben wir uns auch an den Vorschlägen von Karrierebibel orientiert und die wichtigsten Punkte hier kurz für euch zusammengefasst:

Die zu empfehlende Überschrift könnt ihr euch wahrscheinlich schon denken  “Tätigkeitsbeschreibung”. Den Unternehmensnamen solltet ihr natürlich weg lassen, falls ihr euch ohne Wissen eures aktuellen Brötchengebers bei einem neuen Arbeitgeber bewerben möchtet. Alternativ könnt ihr stattdessen auch “… einem Unternehmen der Branche XY” schreiben.

Im Anschluss folgt eure exakte Berufsbezeichnung und/oder euer derzeitiger Titel im Unternehmen sowie der Zeitraum, in dem ihr dort angestellt wart (Monat und Jahr reichen hier aus).

Erst danach solltet ihr eure Aufgaben beschreiben. Erstellt dabei eine Stichpunktartige, sachliche Zusammenfassung der Aufgaben und eure Verantwortungen im Unternehmen. Durch die Verwendung von Fachausdrücken verleiht Ihr der Tätigkeitsbeschreibung mehr Professionalität.

Wichtige Infos zu eurer Beschreibung könnt ihr auch in eurem Arbeitsvertrag oder einer aktuellen Stellenbeschreibung (oder ähnlicher Stellenbeschreibungen von anderen Unternehmen) entnehmen.

Legt ihr diese Dokumente und Informationen zugrunde könnt ihr euch sicher sein, dass die Angaben in eurer Beschreibung ein realistisches Bild eurer Tätigkeit vermittelt und falls ihr ein Arbeitszeugnis nachreichen solltet, dieses ähnlich ausfallen sollte.

Die Tätigkeitsbeschreibung könnt ihr entweder direkt in euren Lebenslauf packen oder aber ihr erstellt ein extra Dokument im Layout eurer Bewerbung. Generell ist es zu empfehlen schon beim Lebenslauf einige Punkte zu euren Aufgaben zu formulieren und zusätzlich das Arbeitszeugnis oder die Tätigkeitsbeschreibung als Anlage beizufügen.

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