Für die Karriere braucht man Englisch

Dass Englischkenntnisse aus unserem heutigen Leben nicht mehr wegzudenken sind, weiß eigentlich jeder. Doch wie ist es um die Qualität dieser Kenntnisse, gerade was Berufsleben und Karriere angeht, bestellt?

In einer Studie der Organisation EF Education First, in der allgemeine Englischkenntnisse in allen Berufssparten europaweit ermittelt wurden, belegt Deutschland nur den 8. Platz. Norwegen und Niederlande finden sich hingegen auf den vordersten Rängen. Die Studie wurde über 3 Jahre in 44 Ländern mit 2 Millionen Teilnehmern durchgeführt. Sie umfasste online-basierte Grammatik-, Vokabel-, Hörverständnis- und Leseverständnis-Tests.

Die besseren Englischkenntnisse von Personen aus den nordeuropäischen Staaten liegen darin begründet, dass dort schon sehr früh mit dem Erlernen von Sprachen wie Englisch begonnen wird und diese dann 7 bis 10 Jahre in der Schule unterrichtet werden. Außerdem kommt es zu einer größeren Auseinandersetzung mit der Sprache im Alltag, z.B. da Filme in nordischen Ländern nicht wie bei uns synchronisiert werden.
In Deutschland hat man Englisch nur 5 bis 6 Jahre verpflichtend in der Schule, in ostdeutschen Schulen wurde Englisch als Pflichtfach gar erst 1989 eingeführt.

Doch die gute Nachricht ist, im Vergleich mit Gesamt-Europa liegt Deutschland deutlich vorn: Frankreich, Italien und Spanien haben nur die Plätze 17, 23 und 24 erreicht.

Dabei sind Fremdsprachenkenntnisse in unserer globalisierten Welt ein Muss, nicht nur für die Karriere des Einzelnen, sondern auch für das jeweilige Land als Wirtschaftsstandort. Wer in einer Führungsposition tätig sein und Karriere machen will, für den muss Englisch eine Selbstverständlichkeit sein, denn da viele Firmen international agieren, gehört es einfach zum normalen Arbeitsalltag Gespräche auf Englisch zu führen und englischsprachige Präsentationen zu halten.

In Deutschland zeichnet sich ein allgemeiner Wandel hin zu besseren Englischkenntnissen ab: oft lernen Kinder schon im Kindergarten spielerische den Umgang mit der englischen Sprache. Und auch an deutschen Hochschulen hat man die Wichtigkeit von Englisch für die Karriere erkannt: oft sind gute Englischkenntnisse sogar Zugangsvoraussetzung und schon jetzt werden viele Vorlesungen auf Englisch gehalten, zudem gibt es inzwischen auch rein englischsprachige Studiengänge.

Also alles beste Voraussetzungen für Deutschland in der nächsten Studie mit aufs Treppchen zu kommen.

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