Selbstpräsentation: der Schlüssel zum Erfolg in der Bewerbung

Um einen zukünftigen Arbeitgeber davon zu überzeugen, dass ihr genau der bzw. die Richtige für euren Wunsch-Job seid, müsst ihr eure Selbstpräsentation während des Vorstellungsgesprächs so kompetent wie möglich gestalten.

Dazu ist es sehr wichtig, das eigene Profil zu schärfen und eine überzeugende Selbstpräsentation zu erstellen, anstatt nur chronologisch den Lebenslauf nachzuerzählen.

Um euer Profil möglichst ansprechend für den zukünftigen Arbeitgeber zu gestalten, solltet ihr eure Alleinstellungsmerkmale genau heraus arbeiten. Macht euch dazu als erstes ausgiebig Gedanken über euren beruflichen Werdegang und sammelt Stichpunkte. Von der Länge her sollte eure Selbstpräsentation ungefähr eine DIN-A4-Seite füllen, was einer Redezeit von etwa drei bis maximal fünf Minuten entspricht. Dabei ist es wichtig, nicht lang um den heißen Brei herumzureden, sondern kurz, prägnant und vor allem überzeugend seine Vorzüge darzustellen.

Beginnt eure Selbstpräsentation mit einer kurzen Vorstellung eurer Person (Name, Alter, Beruf, derzeitige Position). Dann lasst ihr die Darstellung eurer Aufgaben innerhalb eurer jetzigen Stelle folgen und stellt einen Bezug her zur neuen Stelle, auf die ihr euch bewerbt. Es muss klar heraus kommen, warum ihr mit eurer bisherigen Erfahrung beste Voraussetzungen mitbringt, um künftig erfolgreich innerhalb der neuen Position zu arbeiten. Belegt dies mit passenden Beispielen aus eurem beruflichen Alltag. Gut ist es auch Sonderaufgaben, außerordentliche Fortbildungen und Führungsaufgaben besonders hervorzuheben, denn diese liefern euch wichtige Bonuspunkte, wenn es darum geht, welcher Bewerber die Stelle bekommen soll. Geht dann weiter zurück auf vorherige Berufserfahrungen und eure Ausbildung bzw. euer Studium und beschreibt auch hier eure interessantesten Tätigkeiten. Natürlich sollten sie immer irgendwie thematisch zu der angestrebten neuen Stelle passen.

Ihr könnt Sätze verwenden wie

  • „Momentan bin ich als … tätig“
  • „Zu meinem Aufgabenbereich zählen …, … und…“
  • „In den Bereichen … und … bin ich bereits erfolgreich tätig gewesen“
  • „Mein Studium des/der bzw. meine Ausbildung zum … ist die Basis meines beruflichen Werdegangs“.

Vielen Menschen fällt es schwer, sich gekonnt selbst zu präsentieren, da sie entweder zur Über- oder zur Untertreibung neigen. Macht also in eurer Selbstpräsentation eure Kenntnisse und Fähigkeiten positiv und realistisch deutlich, stellt aber euer Licht dabei nicht unter den Scheffel. Geht nicht von selbst auf negative Punkte ein, aber bleibt natürlich immer bei der Wahrheit. Und Vorsicht: wenn man sich übertrieben positiv und selbstverliebt darstellt, kann das auch schnell zu einem Aus-Kriterium für die Einstellung werden.

Wichtig bei der Darstellung eurer bisherigen Karriere und eurer Fähigkeiten ist es auch, eher beschreibend als bewertend zu formulieren. Das stellt am neutralsten eure Eignung heraus. Denkt auch daran Schlüsselbegriffe aus dem Tagesgeschäft eurer Arbeitsstelle in eure Selbstpräsentation einzubauen, das lässt euch kompetent wirken und vermittelt, dass ihr Ahnung habt von dem was ihr tut.

Wenn ihr euch zu Hause so eine Art der Selbstpräsentation erarbeitet und diese vor einem Vorstellungsgespräch öfter in Gedanken durchgeht, dann geht ihr gut gestärkt in ein solches Gespräch. Denn ihr könnt eure Vorzüge klar und überzeugend formulieren und habt einen idealen Leitfaden, an den ihr euch während des Gesprächs halten könnt und auf den ihr immer wieder, ohne unsicher zu werden, zurückgreifen könnt.

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1 Antwort

  1. Maurice sagt:

    Toller Artikel.Habe einige tolle Gedankenanstoesse gekriegt. Warte auf neue Beiträge.

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