Ingenieurmangel besteht laut VDI weiterhin

Als Absolventen ingenieurswissenschaftlicher Studiengänge braucht ihr euch jetzt und auch weiterhin keine großen Sorgen darüber machen, ob ihr bei eurer Jobsuche erfolgreich sein werdet:

Der Mangel in Zahlen
Laut einer aktuellen Studie des VDI (Verein Deutscher Ingenieure)-/IW-Ingenieurmonitor hat sich der Ingenieurmangel im Dezember 2010 nämlich weiter verstärkt; es fehlten 49.800 Ingenieure. Das entspricht einer Steigerung von mehr als sechs Prozent im Vergleich zum Vormonat. Die Zahl der offenen Ingenieursstellen betrug im Dezember 72.000, arbeitslos gemeldet waren insgesamt 23.200 Ingenieure.
Laut VDI-Direktor Dr. Willi Fuchs hat sich der Ingenieursmangel im Vergleich zum Dezember 2009 mehr als verdoppelt und die Tendenz ist weiterhin steigend.
In Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Bayern waren mit 17.100, 13.900 und 10.300 die meisten offenen Stellen ausgeschrieben. Im Bereich Maschinen- und Fahrzeugbau herrscht der größte Mangel an qualifizierten Fachkräften, hier liegt die Zahl der Vakanzen für Dezember 2010 bei 26.000. Für Elektroingenieure und Bauingenieure gab es im gleichen Zeitraum 16.300 und 11.900 zu besetzende Stellen.

Gründe für die große Nachfrage
Dr. Hans-Peter Klös, Leiter Bildungs- und Arbeitsmarktpolitik des IW Köln, führt die große Nachfrage nach geeigneten Fachkräften auf die hohe Flexibilität der Ingenieure, die Einsatz in den unterschiedlichsten Branchen und Bereichen finden, zurück. So wird ein großer Teil der gesuchten Ingenieure nicht im verarbeitenden Gewerbe beschäftigt, sondern etwa die Hälfte dieser ist in der Dienstleistungsbranche tätig.

Nutzt also die Chancen, die sich euch durch den Ingenieurmangel auf dem Arbeitmarkt bieten, um an euren Traum-Job zu kommen.

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