Ingenieurkarriere – Aber wo starten?

Ihr kennt das vielleicht von eurer eigenen Jobsuche: große Konzerne und Marken erscheinen als Arbeitgeber oftmals attraktiver für eure Ingenieurkarriere als kleine Traditionsunternehmen. Doch auch die kleinen Unternehmen denken inzwischen vermehrt um und bieten dem allseits begehrten Ingenieursnachwuchs Einiges was sie als Arbeitgeber interessant macht.

Viele Betriebe versuchen schon während des Studiums durch Kooperationen mit Hochschulen, wie duale Studiengänge, Praktika oder Info-Veranstaltungen, Kontakt zu angehenden Ingenieuren aufzunehmen. Meist bleibt ihnen dafür nur ein regional begrenzter Bereich, da große deutschlandweite Imagekampagnen für sie zu kostenintensiv wären.

 

Kleinere Unternehmen haben Mitarbeitern viel zu bieten

Kleine Unternehmen können sich zeitnah und flexibel an veränderte Marktsituationen anpassen. Sie ermöglichen ihren Mitarbeitern eine eigenverantwortliche Arbeitsweise und gute Aufstiegschancen. Auch die flachen Hierarchien und die Flexibilität, was zum Beispiel Arbeitszeiten oder die Vereinbarkeit von Beruf und Familie angeht, sind ein wichtiger Pluspunkt der Mittelständler. Insgesamt können kleinere Betriebe besser auf die Wünsche und Ideen ihrer Mitarbeiter eingehen und ihre individuellen Fähigkeiten berücksichtigen.

Doch nicht nur junge Nachwuchsfachkräfte am Anfang ihrer Ingenieurkarriere bringen Mehrwert in das Unternehmen, auch die älteren Mitarbeiter sind durch ihre Erfahrung wichtige Wissensträger. Idealerweise wird dieses Erfahrungswissen von den älteren Mitarbeitern an die Jüngeren weitergegeben. So geht kein wichtiges Know-how verloren.

Es ist doch so: sind die Mitarbeiter mit ihrem Arbeitgeber zufrieden, wird dieser auch keine Probleme haben ausgeschriebene Stellen zu besetzen, da eine positive Stimmung im Betrieb die beste Werbung ist.

Welche Kriterien sind mir wichtig?

Werdet euch bei eurer Stellensuche auch darüber klar, was ihr von einem Arbeitgeber an „weichen“ Faktoren erwartet und entscheidet euch dann nach den Kriterien, die euch wichtig sind, bei welchen Unternehmen ihr euch bewerbt. Ist für euch ein Großkonzern oder ein kleines familiäres Unternehmen besser geeignet? Oder ihr habt Lust erstmal ein bisschen in unterschiedliche Firmen und Projekte hineinzuschnuppern? Dann schaut doch mal hier ob etwas Passendes für euch dabei ist.

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2 Antworten

  1. Peter sagt:

    Hallo Lisa,

    guter Beitrag, fässt die Qual der Wahl zwischen Konzern und Mittelstand gut zusammen.

    Was ich so von Recruitern gelernt habe im Lauf der Zeit ist, dass man sich seine Stelle so aussuchen soll, dass das Umfeld zu den eigenen Zielen passt, v.a. was Veränderungsmöglichkeiten und Aufstiegschancen angeht.
    Eine Stelle, die einem Spass macht und interessante Aufgaben bietet, die kann sich schnell total verändern, quasi über Nacht.
    Im Konzern kann man dann intern wechseln, beim Mittelständler eher nicht.
    Auch der Aufstieg ist bei kleinen Firmen nur bedingt möglich, denn viele haben nunmal flache Hierarchien. Das heißt man muss sich auch in dem Fall wieder extern umsehen und das ist immer etwas schwieriger.

    Daher würde ich sagen, das man primär nicht! auf die Aufgaben in einer Stellenausschreibung schauen, sondern die Möglichkeiten für die weitere Zukunft berücksichtigen sollte.
    Und wer richtig Karriere machen will, der findet diese Faktoren im Konzern am schnellsten.

    • Lisa sagt:

      Hallo Peter,
      freut mich, dass dir unser Beitrag gefällt.
      Du hast sicher recht, dass ein interner Stellenwechsel in einem Großkonzern einfacher ist. Man muss eben für sich persönlich die Vor- und Nachteile abwägen.
      Folg uns doch auch auf Twitter und Facebook, damit die immer aktuelle Informationen erhältst!

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