Tabellarischer Lebenslauf

Heute wollen wir euch einige wertvolle Tipps an die Hand geben, wie euch ein tabellarischer Lebenslauf so individuell gelingt, dass ihr einen Personaler damit von eurer Eignung überzeugen könnt.

Der Lebenslauf ist, neben dem Anschreiben, der wichtigste Teil eurer Bewerbungsmappe. Hier sollt ihr euren beruflichen Werdegang veranschaulichen und die einzelnen Stationen möglichst informativ und interessant darstellen. Wie auch beim Anschreiben empfiehlt es sich, den Lebenslauf genau auf das Unternehmen bzw. die Stelle auf die man sich bewirbt anzupassen und nicht in jede Bewerbung den immer gleichen Standard-Lebenslauf zu packen. Individualität ist gefragt!

  • Ihr solltet euren Lebenslauf überschreiben mir „Lebenslauf“ oder „Curriculum Vitae“. Dann gebt ihr, im Normalfall rechts oben, eure persönlichen Daten wie Vor- und Zuname, Adresse, Telefon- und Handynummer, E-Mail-Adresse und Geburtsdatum und –ort an. Auch Familienstand, eigenen Kinder und Nationalität können hier genannt werden.
  • Rechts oben kommt euer professionelles Bewerbungsfoto. Nähere Infos zu diesem findet ihr hier und dort.
  • Dann folgen die Auflistung eurer beruflichen Stationen, jeweils mit einer zeitlichen Angabe in Monat und Jahr, einer Nennung der Firma in richtiger Rechtsform und der Abteilung für die ihr gearbeitet habt, eure Position und eine stichpunktartige Beschreibung eurer dortigen Tätigkeiten und Projekte (Beispiel: 05/2008 – 12/2010, Maschinenbau GmbH, Projektleiter, Tätigkeiten: Materialplanung, Einkauf, Auftragsabwicklung, Projekte: XY)
  • Anschließend führt ihr unter dem Punkt Ausbildung/Studium/Schule nach dem gleichen Schema wie oben eure bildungsbezogenen Stationen auf (Beispiel: 10/1997 – 06/2001, FH Musterstadt, Maschinenbau-Studium, Abschlussnote: 2,0, Schwerpunkt: Fahrzeugtechnik, Thema der Abschlussarbeit: Steuergerätskoordination)
  • Wenn ihr Wehrdienst oder Zivildienst geleistet habt, ein soziales Jahr absolviert oder als Au-pair im Ausland wart, dann stellt auch diese Stationen in eurem Lebenslauf dar.
  • Wenn ihr Weiterbildungen besucht habt, listet diese mit Datum und Veranstalter auf, so wird erkennbar wie aktuell und qualifiziert eure Kenntnisse sind.
  • Auch eure Fremdsprachen- und EDV-Kenntnisse solltet ihr aufführen und bewerten (Beispiel: Lotus Notes (gute Kenntnisse), Englisch (verhandlungssicher)). Wenn ihr Kurse zur Förderung eurer Soft Skills besucht habt, führt auch diese hier auf (z.B. Kommunikationstraining).
  • Wir sind der Meinung, dass in einem individuellen Lebenslauf auch durchaus Hobbys auftauchen dürfen. Wie ihr diese mit Bedacht wählt, erfahrt ihr hier.
  • Als letztes schreibt ihr unter den Lebenslauf euren Wohnort und das Datum an dem ihr ihn verfasst habt bzw. an dem ihr eure Bewerbung wegschickt (Beispiel: Musterstadt, 30. September 2011) und darunter setzt ihr, um eure Angaben zu verifizieren, eure handschriftliche Unterschrift. Hier haben wir noch weitere Infos dazu für euch.
  • Auf der linken Seite des Lebenslaufs sollte immer eine blockweise chronologische Zeitachse zu finden sein, die am besten mit den aktuellsten Ereignissen beginnt. Achtet darauf, dass hier keine größeren Lücken aufklaffen. Wenn ihr zum Beispiel eine zeitlang arbeitssuchend wart, dann listet auf was ihr in dieser Zeit getan habt, um euch weiter zu qualifizieren, also z.B. EDV-Weiterbildungen besucht, Sprachkurse gemacht usw.
  • Insgesamt sollte sich schon beim ersten Blick auf euren Lebenslauf ein runder professioneller Eindruck einstellen.
  • Falls ihr Profile auf Xing und LinkedIn habt, dann vergesst nicht, diese anzupassen bzw. auf aktuellem Stand zu halten. Nichts ist schlimmer, als wenn im Online-Profil zusätzliche Tätigkeiten oder Lücken auffindbar sind, die nicht mit eurem Lebenslauf übereinstimmen. Denn: ihr könnt sicher sein, dass die Personaler auch in Sozialen Netzwerken nach euch suchen.

An die oben beschriebene Aufteilung müsst ihr euch natürlich nicht sklavisch halten, es ist wichtig, dass ihr euren Lebenslauf in für eure Entwicklung und Erfahrung sinnvolle Blöcke gliedert. Ein roter Faden, der auf die von euch angestrebte Stelle hinweist, sollte erkennbar sein. Es ist wichtig die eigene Individualität so gut es geht ins rechte Licht zu rücken und mit der angestrebten Stelle in Einklang zu bringen.

Da bei jedem der Lauf des Lebens unterschiedlich ist, sollte auch der Lebenslauf bei jedem unterschiedlich aussehen 🙂

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