Stellenanzeigen auswerten (Teil 2)

Und weiter geht’s mit unserem zweiten Teil zum Thema „Stellenanzeigen auswerten“. Im ersten Teil sind wir ja bereits auf die Unterscheidung von Hard Skills und Soft Skills eingegangen. Nun möchten wir die Muss- und Kann-Anforderungen und den Aufbau von Stellenanzeigen erklären.

Muss- und Kann-Anforderungen

Muss-Anforderungen müsst ihr, wie der Name schon sagt, erfüllen, da ihr sonst nicht für die Stelle geeignet seid. Kann-Anforderungen bringen euch weitere Pluspunkte, wenn ihr sie erfüllt, stehen jedoch in der Gesamtgewichtung nicht so weit oben. Wenn ihr die ausgeschriebenen Kann-Anforderungen nicht erfüllt, jedoch Fähigkeiten mitbringt, die zwar nicht als Anforderung angegeben sind, aber für die anvisierte Stelle von Vorteil sein können, dann gebt diese an. Stellt eure stellenrelevanten Qualifikationen im besten Licht dar und zeigt so eurem potenziellen Arbeitgeber den Mehrwert auf, den er durch euch gewinnt.
Es gibt einige Formulierungen die typisch sind für Muss-Anforderung, zum Beispiel „…Kenntnisse in … werden vorausgesetzt…“, „…Sie verfügen über mindestens … Jahre Berufserfahrung…“. Die folgenden sind typische Formulierungen für Kann-Anforderungen: „…idealerweise verfügen Sie über…“, „…Kenntnisse in … wären von Vorteil…“.

Gliederung einer Stellenanzeige

Im ersten Absatz sind meist Unternehmensinformationen über Standort, Mitarbeiteranzahl, Ausrichtung usw. aufgeführt.
Dann folgt die Aufgabenbeschreibung, die genauestens analysiert werden muss, damit ihr in Anschreiben und Vorstellungsgespräch ganz konkret auf die in Aussicht gestellten Aufgaben eingehen könnt.
Auch die Bewerbervoraussetzungen solltet ihr euch eingehend zu Gemüte führen und in Soft Skills und Hard Skills (siehe Teil 1) und Muss- und Kann-Anforderungen (siehe oben) unterscheiden.
Oft sind weitere Informationen bzw. Anforderungen wie die Angabe eines Eintrittstermins oder von Gehaltsvorstellungen gefordert. Diese dürfen dann in euren Bewerbungsunterlagen nicht fehlen. Auch der Forderungen nach der Bewerbungsform (klassisch, per E-Mail, über das Internet) sollte nachgekommen werden. Ist keine direkte Kontaktperson angegeben, ruft am besten beim Unternehmen an und erkundigt euch nach eurem Ansprechpartner. Stellt ihr oder ihm schon vorab einige sinnvolle Fragen zur ausgeschriebenen Stelle, dann habt ihr für euer Anschreiben und ein eventuelles Vorstellungsgespräch einen guten Aufhänger.

Wenn ihr diese Tipps zum Auswerten von Stellenanzeigen beherzigt, habt ihr schon den ersten Grundstein für eine erfolgreiche Bewerbung und vielleicht einen tollen Job gelegt, da ihr so zeigt, dass ihr euch eingehend mit dem Unternehmen und der ausgeschriebenen Stelle beschäftigt.

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