Studiengänge Fahrzeugtechnik und Motorentechnik an der Uni Stuttgart

Heute möchten wir euch mal wieder eine deutsche Hochschule vorstellen, die interessante Studiengänge im Bereich Automotive anbietet, und haben uns dieses Mal für die Uni Stuttgart entschieden.

Auch die Uni Stuttgart ist, wie die FH Ingolstadt, geprägt durch ihre räumliche Nähe zur Niederlassung eines großen Automobil-Konzerns, nämlich Mercedes-Benz.
Die Uni Stuttgart bietet zwei sehr interessante ingenieurwissenschaftliche Studiengänge an, die ganz gezielt auf die spätere berufliche Tätigkeit im Automotive-Bereich ausgerichtet sind. Zu finden sind diese Studiengänge innerhalb der Fakultät Konstruktions-, Produktions- und Fahrzeugtechnik am Institut für Verbrennungsmotoren und Karftfahrwesen.

Institut für Verbrennungsmotoren und Kraftfahrwesen
Das Institut für Verbrennungsmotoren und Kraftfahrwesen ist unterteilt in die Lehrstühle Kraftfahrwesen, Kraftfahrzeugmechanik und Fahrzeugantriebe. Diese bieten den Studiengang „Fahrzeug- und Motorentechnik“ mit Bachelor- und Master-Abschluss an.

Bachelor Fahrzeug- und Motorentechnik
Die ersten vier Semester dieses Studienganges dienen der Vermittlung von grundlegenden ingenieurwissenschaftlichen Kenntnissen wie Mathematik, Physik, Informatik, Thermodynamik, Mechanik, E-Technik, Werkstoffkunde und Konstruktion. Wichtig außerdem sind die Fächer Technische Akustik und Technische Schwingungslehre. In den Semestern fünf und sechs folgt dann die Berufsvorbereitung, für die zwei Schwerpunkte aus den Kernbereichen „Verbrennungsmotoren“, „Kraftfahrzeugmechatronik“ und Kraftfahrzeuge“ gewählt werden müssen. Auch das Fachpraktikum muss thematisch in einem dieser Bereiche liegen. Die erlernten Fähigkeiten und Fertigkeiten sollen abschließend in der Bachelor-Arbeit angewandt werden.
Mit einem Bachelor in Fahrzeug- und Motorentechnik erwerbt ihr euch die Befähigung zur praktischen Lösung von in der Industrie und täglichen Arbeitspraxis anfallenden Aufgaben.
Regelstudienzeit: 8 Semester, Zulassungsvoraussetzung: 8-wöchiges Vorpraktikum, Abschluss: Bachelor of Science

Master Fahrzeug- und Motorentechnik
Im Master-Studiengang Fahrzeug- und Motorentechnik wird in vier Semestern strukturiert, zielorientiert und interdisziplinär Wissen vermittelt, das zur Lösung konkreter industrieller Aufgaben befähigt. Auch die Fähigkeit zur Analyse und Lösung von Problemen im industriellen Umfeld wird geschult. Kerngebiete sind Wärmeübertragung, Leichtbau, Regelungstechnik, Elektrische Antriebe, Projekt- und Qualitätsmanagement und Strömungslehre.
Im ersten Semester werden Grundkenntnisse aus dem Bachelor-Studium wiederholt und vertieft, im zweiten Semester erfolgt eine Spezialisierung in zwei Fachgebieten. Während des dritten Semesters werden die Kenntnisse innerhalb des Industriepraktikums und der Studienarbeit weiter vertieft und im vierten Semester schließlich wird das Studium mit der Master-Arbeit, deren Thema aus einem der Fachgebiete der Spezialisierung stammen sollte, abgeschlossen.
Das Studium kann sowohl im Winter- als auch im Sommersemster begonnen werden, empfohlen ist jedoch das Wintersemester.
Regelstudienzeit: 4 Semester, Abschlussvoraussetzung: 12-wöchiges Industriepraktikum, Abschluss: Master of Science

Um den Studierenden einen optimalen Einstieg ins Berufsleben zu ermöglichen, bietet der Career Service der Uni Stuttgart eine Reihe von Informationen und Veranstaltungen an. So finden in regelmäßigen Abständen Workshops zu karrierespezifischen Themen wie Bewerbung, Existenzgründung, Jobeinstieg und Soft Skills statt. Außerdem ist auf der Seite des Career Service ein Kalender integriert, der immer die aktuellsten Infos zu wichtigen Career-Events und Job-Messen liefert und so die Studierenden optimal bei der Job- bzw. Praktika-Suche unterstützt.

Wenn ihr nun neugierig geworden seid auf die interessanten Automotive-Studiengänge der Uni Stuttgart, dann schaut euch doch einfach mal auf ihren Hochschulseiten im Netz um. Dort findet ihr auch viele weitere ingenieurwissenschaftliche Studiengänge, die vielleicht interessant für euch sein könnten.

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