Weiterbildung: BWL für Ingenieure ein Muss

Im harten Wettbewerb der globalisierten Wirtschaft ist für die Mitarbeiter in den Chefetagen der Unternehmen ein eingleisiges Wissen nicht mehr ausreichend. Um in verantwortlicher Position belastbare Entscheidungen zu treffen, muss durch die Führungspersönlichkeiten jeder mögliche Aspekt der Auswirkungen analysiert werden. Die Aufgabe des Unternehmens darf nicht gefährdet und der Erfolg der Produkterzeugung und Vermarktung muss gewährleistet bleiben. In vielen Unternehmensleitungen sind Ingenieure unterschiedlicher Fachrichtungen integriert. Um Ihnen die Kompetenz für wichtige unternehmerische Entscheidungen zu vermitteln, müssen sie eine betriebswirtschaftliche Ausbildung durchlaufen.

Betriebswirtschaftslehre fördert das Gesamtverständnis für Unternehmen
Nach empirischen Untersuchungen schweizerischer Institute sind überproportional viele Ingenieure in leitenden Positionen tätig. Bemerkenswert sind ihre technische Grundausrichtung und die gleichzeitige Kompetenz in der Beurteilung betriebswirtschaftlicher Fragen des Unternehmens. Ingenieure ohne derartige Zusatzqualifikationen sind in leitenden Stellungen selten bis gar nicht zu finden. Da in den Unternehmen die technischen Entwicklungen betriebswirtschaftlich sinnvoll begleitet und organisiert werden müssen, ist diese Doppelqualifikation unbedingt wünschenswert. Die Kompetenzen müssen dabei in einer Hand liegen, die Beschäftigung von Fachleuten für BWL und Ingenieuren allein reichen nicht aus. Die Wissensgebiete müssen verbunden werden, damit sich Entscheidungsgänge beeinflussen können.

Technische Ausrichtung von Ingenieuren allein reicht nicht für Spitzenpositionen
Zur Vermeidung von Fehlern in der Entscheidungsfindung müssen viele verschiedene Sachverhalte gegeneinander geprüft werden. Als Ingenieur beurteilt der Delinquent die technische Machbarkeit und Umsetzbarkeit eines Projektes. In seiner Eigenschaft als Betriebswirtschaftler muss er die Rentabilität des Projektes begutachten, kostendämpfende Argumente einbeziehen und Gewinnaussichten eruieren. Dazu müssen Kenntnisse in Bilanzierung, Gewinn- und Verlustrechnung sowie wirtschaftlicher Betriebsform und Gesellschaftsrecht vorhanden sein. Die Investitionen für die Errichtung erforderlicher Produktionsanlagen oder Beschaffung von Maschinen, Ausbildung oder Einstellung von Personal sowie die Analyse der Marktchancen mit den daraus resultierenden Produktionszahlen neuer Artikel müssen betriebswirtschaftlich sinnvoll strukturiert und abgestimmt werden. Die erforderlichen Qualifikationen in Betriebswirtschaftslehre sind im Fernstudium zu erwerben.

Zusatzausbildung in BWL per Fernstudium
Ein Studiengang am Betriebswirtschaftlichen Institut & Seminar Basel AG dauert zum Beispiel zwischen 9 und 12 Monaten. Es vermittelt an der Praxis orientiertes Wissen über die genannten Themen der Betriebswirtschaft und ergänzt die Ausbildungsinhalte um einige volkswirtschaftliche Aspekte. Die zusätzliche Qualifikation wird zertifiziert und eröffnet den Absolventen eine breitere berufliche Basis mit einer Aufstiegsmöglichkeit in Richtung Management. Der Studiengang ist in bis zu 10 Blöcke aufgeteilt und kann berufsbegleitend absolviert werden. Relevant sind die Inhalte für Berufseinsteiger und erfahrene Ingenieure gleichermaßen. Die Teilnehmer werden auf eine spätere Anwendung des neuen Wissens in ihrem Unternehmen vorbereitet. So wird die Ausbildung von Ingenieuren sinnvoll verbessert.

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